Altersvorsorge: AHV ist solide finanziert

Leserbrief zum Artikel «Altersrenten: Die Jungen tragen die Hauptlast», Ausgabe der Luzerner Zeitung vom 24. Mai

Die UBS macht sich Sorgen um die AHV – seit Jahrzehnten. Ihr Argument ist immer die demografische Entwicklung. Diese hat sich tatsächlich verändert. Der Prozess ist seit langem im Gange, und er wird noch einige Jahre fortgesetzt. In der Altersvorsorge 2020 ist er seriös eingerechnet.

Die AHV ist sicher finanziert. Trotzdem wird seit 30 Jahren so getan, als ob schlimmste Finanzlöcher drohen würden. Bis auf den heutigen Tag ist dies nicht eingetroffen. Die Anzahl ausbezahlter Renten hat sich im Vergleich zu 1975 von 900 000 auf 2,2 Millionen mehr als verdoppelt. Die Lohnbeiträge wurden aber nie erhöht, der Anteil eines Mehrwertsteuerprozents reichte aus, um die Rechnung im Lot zu halten.

Warum also dieses pausenlose Schlechtreden der AHV durch die Grossbank? Wer sich in deren Unterlagen umsieht, entdeckt ihr Engagement für Vorsorgefonds.

Darunter befinden sich Lösungen mit mehrheitlichem Aktienanteil. Mit steigendem Aktienanteil wachsen die Wertschwankungen und damit auch die Risiken.

Überdies profitieren auch noch Trader, Börsen und Fonds. Demgegenüber ist die AHV solide strukturiert und finanziert. Sie kann, gerade auch dank der Altersvorsorge 2020, die Renten Monat für Monat ohne Schwankungen auszahlen, und sie ist günstig in der Verwaltung.

Keine andere Säule kann so viel an Rente pro Beitragsfranken auszahlen.
Kontakt

Komitee 2015
Überparteiliches Komitee
Louis Schelbert
6000 Luzern

» Namensliste Komitee...