Der Verband – ein nützliches Instrument

Kolumne erschienen in der Zeitschrift «Wohnen» des Verbandes «Wohnbaugenossenschaften Schweiz», April 2016

Wenn ich gefragt werde: „Wofür brauchen die Wohnbaugenossenschaften einen Dachverband?“, ist meine Antwort immer gleich: „Das entscheiden die Mitglieder!“ Tatsächlich „gehört“ ihnen ja der Verband. Und mehr als die Konsumentinnen mit der Wahl der Produkte das Angebot beeinflussen können, bestimmen die Mitglieder in Statuten und Verbandsgremien über die Tätigkeiten von WBG Schweiz.

Dabei zeigt sich, dass ihnen nicht nur grosse Veranstaltungen wie „expert+“ oder das „Forum“ etwas bedeuten, sondern auch die Palette an Dienstleistungen. Besonders nützlich sind da die Beratungen für die Mitglieder. Mehr als 1‘200 Stunden standen die Fachleute des Verbandes im letzten Jahr dafür im Einsatz, rund ein Drittel davon war für die Mitglieder übrigens gratis.

Im Vergleich zu den Vorjahren nahm die Nachfrage damit zu. Der grösste Teil betraf Rechtliches, aber in den Bereichen Finanzierung und Rechnungsführung sind die Kenntnisse unserer Experten nicht minder wichtig. Sie sind auch bei Fragen der Führung, Organisation oder Kommunikation kompetent.

Der Verband bietet aber auch schriftliche Beratungen an: Zahlreiche Musterdokumente und Merkblätter stehen zur Verfügung. Und nicht zu vergessen: die Zeitschrift „wohnen“ mit eine Auflage von über 10‘000 Exemplaren! Ein wichtiges Hilfsmittel sind die neu überarbeiteten Musterstatuten, sie helfen bei Neugründungen und Statutenrevisionen. Aktuell wird ein Muster zur Kostenmiete erarbeitet.

WBG Schweiz wird immer professioneller und entwickelt sich kontinuierlich weiter. Das ist nötig, damit sich der Verband in einer sich verändernden Umwelt behaupten kann. Das geht nur mit Unterstützung der Mitglieder und dafür danke ich ihnen hier gerne!
Kontakt

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