«Freudige Ereignisse»

Kolumne erschienen in der Zeitschrift «Wohnen» des Verbandes «Wohnbaugenossenschaften Schweiz», Ausgabe 9, September 2014

2014 feiern die Wohnbaugenossenschaften auf schweizerischer Ebene zwei freudige Ereignisse: eine Geburt und einen Geburtstag. In Fribourg organisiert unser Regionalverband Romandie mit dem schweizerischen Dachverband das 1. Regionalforum des gemeinnützigen Wohnungsbaus. Die französische Schweiz ist vom Wohnungsmangel sehr betroffen; die Genossenschaften sind gefordert und haben etwas anzubieten.

Die Veranstaltung unter dem Titel: „Gemeinnützige Wohnungen: die Zukunft“, ist Ausdruck des guten Einvernehmens - und ein Zeichen der Anerkennung. Örtliche und weitere Bauträger stellen sich ein, der Anlass ist auch zum Knüpfen am Beziehungsnetz gut geeignet. Francis-Michel Meyrat, Präsident des RV Romandie, freut sich mit mir, Sie am 26. September in Fribourg zu begrüssen!

Den 25. Geburtstag beging die Emissionszentrale für gemeinnützige Wohnbauträger (EGW) am 18. Juni in Solothurn. Die EGW nimmt für ihre Mitglieder am Kapitalmarkt Mittel auf, etwa durch die Ausgabe von Anleiheobligationen, und stellt zinsgünstige Kredite zur Verfügung. Weil der Bund ihre Emissionen verbürgt, nennen überkritische Kritiker dies eine „staatliche Subvention“. Doch der Bund hat als Bürge noch nie einen Franken in die Hand nehmen müssen. Subvention?

EGW-Präsident Peter Gurtner präsentiert „seine“ Institution gerne, im In- wie im Ausland, jüngst in Genf, Brüssel, ja sogar in Australien. Sie ist eine Erfolgsgeschichte - und soll es bleiben. Die nächste Probe aufs Exempel findet in Bundesbern statt: Im Herbst ist ein neuer Rahmenkredit zur Verbürgung der EGW-Anleihen fällig. Mit ihrem guten Ruf im Rücken muss es gelingen, das nötige qualifizierte Mehr im Parlament zu schaffen. Wohnbaugenossenschaften Schweiz ist dabei!
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