«Das Schwungrad dreht»

Kolumne erschienen in der Zeitschrift «Wohnen» des Verbandes «Wohnbaugenossenschaften Schweiz», Ausgabe 7/8, Juli/August 2014

„Basel – das Schwungrad dreht.“ Mit diesem Slogan überschrieb Präsident Jörg Vitelli eine Folie zur Präsentation „seines“ Regionalverbands Nordwestschweiz an der Delegiertenversammlung von Wohnbaugenossenschaften Schweiz von Mitte Juni in Basel. Tatsächlich sind mehr als 300 Genossenschaftswohnungen in Basel-Stadt derzeit in Planung, um in den nächsten zwei Jahren gebaut zu werden. Beim Felix-Platter-Spital wurde eine Studie für weitere 200 Wohnungen erstellt. Zudem ist am 1. Juli 2014 ein neues Wohnbauförderungsgesetz in Kraft getreten, das mit neuen Aufgaben für den Regionalverband verbunden ist. In eine günstige Richtung weisen auch die Entwicklungen in Baselland, wo diverse Neubauprojekte mit über 300 Wohnungen entstehen.

Was sich in der Nordwestschweiz abspielt, ist ganz nach dem Gusto des Dachverbands. Das Ziel ist, den Anteil an Genossenschaftswohnungen mindestens zu halten und wenn möglich zu steigern. Das ist schlussendlich immer eine Sache von Genossenschaften vor Ort. Als eines der Instrumente, das uns dem Ziel näher bringen soll, hat der Vorstand die Stärkung der Regionalverbände ausgemacht. Sie sind nahe am Geschehen. Es ist eine Freude, den Widerhall in den Teilverbänden zu hören, auch aus anderen Regionen des Landes. „Basel“ geschieht auch in Luzern, in der Romandie usw.

Diesen Weg will Wohnbaugenossenschaften Schweiz weitergehen. Der Verband unterstützt in Zukunft Projekte in den Regionen. Die Delegiertenversammlung vom Juni hat dafür der Erhöhung des Mitgliederbeitrags um einen Franken zugestimmt. Als Präsident interpretiere ich dies als Beweis von gegenseitigem Vertrauen und Zusammenhalt. So macht das Arbeiten besonders Freude.
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