Kein Pflichtübung

Kolumne erschienen in der Zeitschrift «Wohnen» des Verbandes «Wohnbaugenossenschaften Schweiz», Ausgabe 5, Mai 2013

Wohnbaugenossenschaften Schweiz steht vor der Generalversammlung 2013. Die Traktandenliste ist verschickt, sie enthält die üblichen Traktanden. Das Ganze wirkt nicht spektakulär, eher etwas trocken, allerdings sind neben den Pflichtgeschäften auch zwei kurze Präsentationen der uns nahestehenden Organisationen Solinvest und HBG vorgesehen.

Aus verbandsrechtlicher Sicht, aber auch für mich und für den Vorstand, sind die statutarisch vorgeschriebenen Traktanden wichtig. Jahresbericht und Rechnung bieten die Chance, das Geleistete aus einer gewissen Entfernung anzuschauen. Gleichzeitig können wir uns vergewissern, dass wir die richtigen Ziele ansteuern. Beruhigend zu sehen ist, dass Geschäftsstelle, Geschäftsleitung und Vorstand am gleichen Strick und in die gleiche Richtung ziehen. Aus Sicht des Vorstandes sind wir auf dem richtigen Weg. Ich danke allen, die bei der Weiterentwicklung mithelfen.

Die Pflichttraktanden der GV ermöglichen den Delegierten, bei Bedarf die Politik der Verbandsleitung zu kommentieren. Das verstehe ich nicht als Aufforderung, sondern als Angebot. Dem Vorstand kann eine Sicht aus etwas grösserer Distanz helfen. Sicher verlief und verläuft auch in unserem Verband nicht jeder Weg auf der kürzesten Strecke. Aber wie sagt ein japanisches Sprichwort: Wenn Du es eilig hast, mach einen Umweg. Überdies verbessern sich so die Ortskenntnisse!

Das vergangene Jahr war nicht immer einfach. Doch die eingeleiteten Neuerungen sind insgesamt gut aufgenommen worden. Von allen Seiten ist zu spüren, dass wir gemeinsam den Verband weiter bringen wollen – und weiter bringen können! Auch 2013 wird kein Selbstläufer, es stehen gewichtige Änderungen an. Die Delegiertenversammlung wird zeitig mit einbezogen.
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