Packen wir es an!

Kolumne erschienen in der Zeitschrift «Wohnen» des Verbandes «Wohnbaugenossenschaften Schweiz», Ausgabe 1/2, Januar/Februar 2013

2012 war und 2013 wird. Was genau auf uns zukommt, weiss natürlich niemand. 2012 war ein intensives Jahr für unseren Verband, namentlich für den Vorstand. Er setzte einige wichtige äussere Zeichen: neuer Name, neues Logo, sanfter Umbau der Zeitschrift wohnen, aber auch bauliche Veränderungen in der Geschäftsstelle. Ich danke an dieser Stelle allen Verbandsmitgliedern für ihre konstruktive Arbeit.

Der Vorstand will den Verband weiter entwickeln und den gemeinnützigen Wohnungsbau stärken. Wir wollen dem Trend, dass der Anteil des gemeinnützigen Wohnungsbaus sinkt, aktiv begegnen. Dafür müssen wir uns vor allem selbst engagieren. Wir brauchen den Mut, nicht nur das Vorhandene gut zu verwalten, sondern auch Neues anzupacken.

Bundesrat Schneider-Ammann sagte im September 2012 am Forum der Genossenschaften in Luzern, die Landesregierung denke über die Wohnraumsituation in der Schweiz nach. Der Bundesrat ist daran, Stärken und Möglichkeiten des genossenschaftlichen Wohnungsbaus wieder zu begreifen und wertzuschätzen. Wir müssen ihn ermutigen und bestärken, auch indem wir uns selbst verbessern.

2013 wird daher erneut einiges an Wandel erfordern - und bringen! Als erstes übernahm am 1. Januar Urs Hauser ad interim die operative Verantwortung des Verbandes. Er wird diverse Vorstandsbeschlüsse von 2012, aber auch neue umsetzen. Kommunikation nach innen und nach aussen, Marketing sowie politische Grundlagen- und Lobbyarbeit werden erneuert. Die Stärkung der Regionalverbände ist eine nächste Aufgabe.

Soweit wir als wohnbaugenossenschaften schweiz den Gang der Dinge beeinflussen können, wollen wir es also gemeinsam anpacken. Ich danke Ihnen für die Unterstützung und wünsche Ihnen allen ein gutes neues Jahr!
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